„Nie wieder in Deutschland zum Zahnarzt“

Barbara Müller ist Heilpraktikerin in Fultenbach, einem Dorf in Bayern. Sie hat schlechte Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht, ist überzeugt von der hohen Qualität einer bulgarischen Zahnklinik und – etwas überraschend für mich – von Geistheilern.

Barbara, du warst vor einiger Zeit in Bulgarien zur Zahnbehandlung. Warum? Erzähl mal, bitte!

Barbara Müller: Gerne, aber das wird eine längere Geschichte. Meine Leidensgeschichte fing damit an, dass ich eine Wahnsinns-Akne hatte. Die hat kein Behandler in den Griff bekommen, weder Arzt noch andere. Ich war also bei den verschiedensten Therapeuten und schließlich auch bei einem angeblich biologischen Zahnarzt. Der meinte, meine Zähne wären allesamt beherdet und müssten raus.

Wie, alle Zähne?

Barbara Müller: Ich habe nur noch meine Schneidezähne oben und unten. Alle anderen hat der Zahnarzt gezogen. Es fiel mir damals leider ziemlich schwer, mich gegen diesen Zahnarzt zu behaupten.

Oh.

Barbara Müller: Ja. Ich bin ja Heilpraktikerin und kann pendeln. Beim Pendeln habe ich nicht feststellen können, dass an den Zähnen irgendwas ist. Aber dieser ganzheitliche Zahnarzt meinte, man kann sich selbst nicht auspendeln. Ich habe das zwar nicht richtig geglaubt, aber ihm vertraut. Leider!

Und die Akne? Ist die verschwunden?

Barbara Müller: Nein, die Akne blieb. Und ich lebte jahrelang ohne Zähne. Ungefähr 5 Jahre später war mir das Kauen auf den Kauleisten doch zu dumm und ich wollte Implantate haben. Also wieder zum Zahnarzt, aber es war angeblich nicht einfach bei mir, jedenfalls landete ich schließlich in der Zahnklinik Ulm. Dort wurde festgestellt, dass man meine Zahnnerven nicht darstellen konnte. Wenn man nicht weiß, wo der Nerv im Kiefer verläuft, besteht die Gefahr einer Nervenlähmung der Gesichtsnerven. Einen Kostenvoranschlag habe ich trotzdem bekommen – rund 60.000 Euro. Da habe ich selbst angefangen zu recherchieren.

Und da bist du auf Dentaprime gestoßen?

Barbara Müller: Ich habe mir verschiedene Zahnkliniken angeschaut, also im Internet. Die Zahnkliniken Ungarn gab es damals zum Beispiel schon länger. Dentaprime war dagegen noch ganz neu und sah meinem Gefühl nach gut aus. Ich habe also die kostenlose Hotline angerufen, meine Geschichte erzählt und gleich dazu gesagt, dass die Nerven nicht darstellbar wären. Die Dame am Telefon hat sich mit der Zahnärztin beraten und mir dann gesagt, das wäre kein Problem. Ich bin also hingeflogen und wurde gleich am ersten Tag untersucht. Es wurde eine Computertomographie gemacht und ich habe natürlich noch einmal nach den Nerven im Kiefer gefragt. Die Zahnärztin zeigte mir dann auf dem Bild ganz genau den Verlauf der Nerven. Man konnte sie darstellen!

Das heißt, die technische Ausstattung dort war nicht schlecht.

Barbara Müller: Auf diesem CT war der Nerv jedenfalls einwandfrei sichtbar. Da habe ich mich entschieden, meine Zähne dort machen zu lassen. Ich war und bin sehr angetan von der bulgarischen Klinik, aber ein Problem gab es dort auch. Ich wollte auf keinen Fall Implantate aus Titan, sondern ich wollte Zirkonoxid.

Warum?

Barbara Müller: Ich reagiere auf Metalle, das wusste ich damals schon. Dentaprime hat sich dann doch bereiterklärt, die Implantate aus Zirkonoxid zu machen, allerdings ohne Garantie.

Normalerweise gibt es bei Dentaprime eine Gewährleistung von 5 Jahren, also länger als in Deutschland vorgeschrieben.

Barbara Müller: Genau. Aber weil Zirkonoxid damals noch so neu war, wollten sie dafür keine Garantie übernehmen. Ich habe es trotzdem machen lassen. Die Abläufe dort fand ich sehr angenehm. Ich habe zum Beispiel alle Unterlagen in doppelter Ausfertigung nach Hause geschickt bekommen. Auf dem Kostenvoranschlag standen alle möglichen Nebenwirkungen, Vor- und Nachteile und auch alternative Möglichkeiten. Bei mir musste ein Sinuslift gemacht werden, weil der Kieferknochen schon ein Stück weit dünner geworden war. Ich war also einige Male in Bulgarien. Zum Schluss habe ich auch noch Veneers und ein Bleaching machen lassen.

Und die Kosten?

Barbara Müller: Für die gesamte Behandlung habe ich 15.000 Euro bezahlt. Damals war Dentaprime allerdings noch günstiger als heute, glaube ich. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich würde nie wieder in Deutschland zu einem Zahnarzt gehen. Das liegt nicht nur am Preis. So weit ich das beurteilen kann, wurden dort modernste Geräte eingesetzt. Die Daten aus dem CT werden zum Beispiel direkt auf den Kiefer übertragen. Das Setzen der Implantate hat bei mir nur 30 Minuten gedauert! Und ich hatte hinterher keine Schwellung, kein Hämatom, nichts. Ich konnte am gleichen Abend normal essen. Während der Behandlung wird der Blutdruck gemessen – das habe ich in Deutschland noch bei keinem Zahnarzt erlebt. Nach 6 Monaten hätten die Implantate eingewachsen sein sollen, aber sie waren schon nach 4 Monaten bombenfest. Ich habe nie ein Fremdkörpergefühl gehabt, es kommt mir vor, als wären das meine eigenen Zähne. Und ich beiße damit auch in frische Karotten oder so. Und die Sauberkeit ist echt unglaublich. Man wird mit sterilen Tüchern abgedeckt, jeder Besucher muss Plastiküberzieher über die Schuhe ziehen und so weiter. Ich bin nach meinen vielen Zahnarzt-Erfahrungen einfach total zufrieden mit der Behandlung dort.

Meinst du, dort sind auch Anstpatienten gut aufgehoben?

Barbara Müller: Ja. Man bekommt eine Dämmerschlafspritze, wenn man möchte. Ich habe meine Behandlung bei vollem Bewusstsein erlebt und es war auszuhalten. Aber für Angstpatienten finde ich es schon angemessen, dass man es sich etwas leichter macht. Bei mir in der Praxis gebe ich Angstpatienten gerne Pascoflair, das ist ein pflanzliches Arzneimittel aus Passionsblumen-Extrakt. Hypnose finde ich auch eine gute Sache oder eben die Dämmerschlafspritze. Nach der Erfahrung, dass eine Zahnbehandlung ohne große Probleme geht, ist die Angst sowieso schon viel geringer.

Und in Deutschland würdest du keinen weiteren Versuch machen, einen guten Zahnarzt zu finden?

Barbara Müller: In Deutschland bin ich nach ein paar Jahren mit den Implantaten noch einmal zum Zahnarzt gegangen, zur Zahnreinigung. Dabei wurde mir eine Krone ruiniert, sie wurde seitlich abgebrochen. Jetzt lasse ich die Zähne nicht mehr hier reinigen, sondern fahre alle 2-3 Jahre nach Bulgarien. Ehrlich, ich habe Dentaprime inzwischen schon so vielen meiner Patienten empfohlen und alle waren zufrieden. Auch mein Sohn, der sehr kritisch war. Soll ich noch von dem 7-Gänge-Dinner erzählen, zu dem Dentaprime alle Patienten in ein Nobelrestaurant einlädt? Mit Opernsängerin und allem Drum und Dran. Oder von dem deutschen Zahntechniker, der für alle Dentaprime-Patienten aus Zirkonoxid Schmuckstücke herstellt? Aber es ist wie mit Geistheilungen, man muss es erlebt haben, um es beurteilen und glauben zu können.

Wie, Geistheilungen?

Barbara Müller (lacht): Ja, ich war schon bei Geistheilern. Ich habe mir dort helfen lassen.

Wie denn?

Barbara Müller: Ich hatte Schulterschmerzen. Nicht irgendwie ein bisschen, sondern so starke Schmerzen, dass ich Morphium bekam. In der Situation bin ich nach Brasilien zu Joao de Deus gefahren und nach einer Woche schmerzfrei nach Hause zurückgekehrt. Das war kein Einzelfall, ich habe noch weitere Erfahrungen mit anderen Geistheilern gemacht.

Hm, ich weiß immer gar nicht, ob ich solche Geschichten glauben soll. Aber ich bin neugierig…

Barbara Müller: Ein Frauenarzt diagnostizierte per Ultraschall ein großes Myom bei mir und meinte, das müsse unbedingt sehr schnell operiert werden. Dazu hatte ich keine Lust, ich suchte einen anderen Gynäkologen auf. Der meinte dasselbe, gab mir aber immerhin drei Monate Zeit zum Abwarten. Der dritte Arzt sah nur eine unregelmäßige Gebärmutterschleimhaut und der vierte auch. Ich hatte mich sowieso bei einer Reise zu philippinischen Geistheilern angemeldet. Da kam es zu einer sehr ungewöhnlichen Situation: Die Heilerin tat bei allen Patienten so, als würde sie mit der Spritze zustechen. Alle zuckten zusammen, wenn sie die Spritze bekamen, obwohl es ja nicht echt war, wie man leicht sehen konnte. Ich war ziemlich weit hinten und dachte, was für ein Quatsch. Aber als ich dann dran war, spürte ich die Nadel ganz deutlich. Sie steckte mir dann die Finger in den Bauch, ohne ein Messer zu benutzen. Es floss Blut und sie holte etwas aus mir heraus. Es blieb keine Narbe zurück, danach waren meine Beschwerden verschwunden.

Schrille Geschichte. Vielleicht eine Art Zaubertrick?

Barbara Müller: Ich erzähle dir noch eine. Eine Bekannte von mir hatte Schilddrüsenprobleme, die sie von einem Geistheiler behandeln lassen wollte. Ihr Mann ist Chirurg, er fand das alles völligen Quatsch, wollte sich aber gerne angucken, was für einen Unsinn der Geistheiler da unternehmen würde. Er stand also direkt neben seiner Frau, als der Geistheiler sie am Hals anfasste und etwas aus ihr herausoperierte – ohne Messer. Er zog etwas aus ihrem Hals und legte es in eine bereitgestellte Schale. Der Chirurg schaute es sich an, wurde ganz blass und sagte, das sähe aus wie eine Schilddrüsenzyste. Ich durfte ihn nie wieder auf diese Situation ansprechen. Der Verstand sagt uns, dass so etwas nicht sein darf, ich weiß. Und trotzdem gibt es offenbar viel mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als wir uns vorstellen können.

Ich bleibe skeptisch, ganz ehrlich. Ist deine Akne inzwischen eigentlich geheilt?

Barbara Müller (lacht): Ja, die ist auch verschwunden, ganz ohne Geistheiler. Ich vertrage einfach keinen Edelstahl. Irgendwann habe ich das begriffen, alle Töpfe rausgeworfen und mir stattdessen Silargan-Töpfe angeschafft. Das Metall aus Töpfen wird vom Körper aufgenommen, bis der irgendwann mit der Entgiftung nicht mehr fertigwird. Die Haut ist ja auch ein Organ, über das wir entgiften. Meine Haut ist jedenfalls völlig in Ordnung, seit ich die Edelstahltöpfe weggetan habe.

Meinen Glückwunsch! Und vielen Dank für ein wirklich ungewöhnliches Gespräch!

Auschra

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